L’Aide aux hérissons Suisse s’engage pour la protection des hérissons et la promotion de la biodiversité en Suisse. L’objectif est de diffuser des connaissances sur les habitats favorables aux hérissons et de sensibiliser les gens à la protection de ces animaux sauvages importants.
Sur cette page, vous trouverez des informations, des conseils et des astuces pour la protection des hérissons dans le canton de Thurgovie. Il s’agit notamment d’indications sur les jardins naturels, les habitats sûrs pour les hérissons ainsi que de recommandations pratiques sur la manière dont les particuliers, les communes et les entreprises de jardinage peuvent contribuer à la promotion de la biodiversité.
Les hérissons sont des éléments importants de notre faune locale. Cependant, la perte d’habitats naturels, l’entretien intensif des jardins et l’imperméabilisation croissante des surfaces les mettent sous pression. Même de petites modifications dans le jardin ou dans l’espace public peuvent contribuer à créer des habitats adaptés aux hérissons.
Nicht jeder Igel benötigt menschliche Hilfe. Ein gesunder Igel ist vorwiegend in der Dämmerung und nachts unterwegs. Beobachten Sie einen Igel tagsüber, bedeutet dies nicht automatisch, dass er krank ist. Handlungsbedarf besteht insbesondere, wenn der Igel:
Bis zur Übergabe können Sie den Igel mit Handschuhen in eine ausreichend hohe Kartonschachtel setzen. Legen Sie Zeitungspapier und ein Handtuch hinein und stellen Sie die Box an einen ruhigen Ort. Bieten Sie frisches Wasser in einer flachen Schale an. Geben Sie dem Igel niemals Kuhmilch.
Die nachfolgenden Stellen werden von regionalen Organisationen als Anlaufstellen für Igel im Kanton Thurgau geführt. Da viele Helferinnen und Helfer ehrenamtlich tätig sind, kann eine sofortige Erreichbarkeit oder Aufnahme nicht garantiert werden.
Die Igelstation Frauenfeld wird vom Tierschutzverein Frauenfeld und Umgebung betrieben. Sie nimmt nach vorheriger Absprache kranke, verletzte, geschwächte und verwaiste Igel auf und bereitet sie auf die spätere Auswilderung vor.
Igelstation Frauenfeld
8500 Frauenfeld
Direktes Igeltelefon: 079 944 65 32
Bitte rufen Sie vor jeder Anfahrt an. Bringen Sie keinen Igel unangemeldet zur Station und stellen Sie keine Transportbox vor einer geschlossenen Einrichtung ab.
Wenn Sie das direkte Igeltelefon nicht erreichen, können Sie sich an die allgemeine Melde- und Beratungsstelle des Tierschutzvereins Frauenfeld und Umgebung wenden.
Telefon: 052 720 40 40
Erreichbarkeit:
Weitere Informationen finden Sie beim Tierschutzverein Frauenfeld und Umgebung.
Die Station arbeitet mit einem ehrenamtlichen Team und ist insbesondere zwischen Oktober und Dezember stark ausgelastet. Laut einem Fachbeitrag der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte gehen beim Beratungsdienst jährlich ungefähr 3’000 bis 4’000 Anrufe ein. In der Hauptsaison kann die Station gleichzeitig rund 20 Igel betreuen. Diese Zahlen zeigen den grossen Beratungs- und Pflegebedarf, sagen aber nichts über die gesamte Igelpopulation des Kantons aus. Fachbeitrag zur Igelstation Frauenfeld
Falls die Igelstation Frauenfeld vollständig ausgelastet oder nicht erreichbar ist, kann eine benachbarte Station möglicherweise helfen. Eine Aufnahme muss immer zuerst telefonisch bestätigt werden.
Telefon: 076 573 65 21
Erreichbarkeit:
09.00–12.00 Uhr
13.30–17.00 Uhr
Website: Igelpflegestation Walter Zoo
Telefon: 076 303 94 10
Website: Heiden Natur
Telefon: 076 365 40 52
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 09.00–11.00 Uhr
Website: Igelstation Kollbrunn
Telefon: 052 643 59 11
Website: Schaffhauser Tierschutz
Bitte transportieren Sie einen geschwächten oder verletzten Igel nicht ohne Absprache über längere Strecken. Die nächstgelegene Station ist nicht automatisch zuständig oder aufnahmefähig.
Der Verein Naturschutzspürhunde Schweiz baut den professionellen Einsatz speziell ausgebildeter Hunde im Natur- und Artenschutz auf. Ein Schwerpunkt ist das zuverlässige Auffinden von Igeln vor Bauarbeiten, Rodungen und anderen Eingriffen in ihre Lebensräume. Die Ausbildung und Prüfungen der Hunde orientieren sich an internationalen Standards.

Sarah Küpfer
079 661 93 90
sarah@igelspürhund.ch
Adresse:
Solothurnstrasse 92
3303 Jegenstorf
Webseite:
igelspürhund.ch
Igel-Hilfe Schweiz
Telefon: 056 552 16 02
Montag bis Freitag, 10.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr
E-Mail: igelstation@igel-hilfe.ch
Pro Igel Helpline
Telefon: 0800 070 080
Täglich von 16.00–20.00 Uhr
Pro Igel – Igel in Not
TierRettungsDienst – 24-Stunden-Notruf
Telefon: 0800 211 222
Polizei
Bei einem schwer verletzten Wildtier auf einer Strasse, nach einer Kollision oder bei einer akuten Verkehrsgefährdung:
Polizeinotruf: 117
Bei kostenpflichtigen Notfallnummern können erhöhte Gesprächsgebühren anfallen.
Bei einem schwer verletzten Igel kann auch eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktiert werden. Fragen Sie vor der Anfahrt telefonisch nach, ob Igel beziehungsweise Wildtiere behandelt werden.
Diese Seite bündelt Informationen und Anlaufstellen zum Igelschutz im Kanton Thurgau. Sie stellt keine eigenständige kantonale Behörde oder zusätzliche Igelstation dar.
Die aufgeführten Igelstationen und Tierschutzorganisationen sind selbstständige beziehungsweise privat geführte Angebote. Zuständigkeiten, Erreichbarkeit und Aufnahmekapazitäten können sich kurzfristig ändern. Bitte nehmen Sie deshalb immer zuerst telefonisch Kontakt auf.
Das Veterinäramt ist insbesondere bei tierschutzrechtlichen Fragen, Meldungen über problematische Tierhaltungen oder Fragen zu bewilligungspflichtigen Pflegestellen die richtige kantonale Behörde.
Das Veterinäramt des Kantons Thurgau ist für den Vollzug der Tierschutz- und Tiergesundheitsgesetzgebung zuständig.
Das Veterinäramt ist keine Igelstation und übernimmt normalerweise nicht die direkte Pflege einzelner Fundtiere. Bei einem verletzten oder kranken Igel sollte deshalb zuerst die Igelstation Frauenfeld oder eine Igelnotfallberatung kontaktiert werden.
Veterinäramt Kanton Thurgau
Spannerstrasse 22
8510 Frauenfeld
Telefon: 058 345 57 30
E-Mail: veterinaeramt@tg.ch
Website: Veterinäramt Kanton Thurgau
Das Veterinäramt ist insbesondere bei tierschutzrechtlichen Fragen, bei Unklarheiten über bewilligte Pflegestellen oder bei grundsätzlichen Fragen zur Haltung und Pflege von Wildtieren die zuständige kantonale Behörde.
Beobachtungen können auf der Plattform Wilde Nachbarn Thurgau eingetragen werden.
Solche Meldungen helfen dabei:
Notieren Sie nach Möglichkeit:
Eine Beobachtungsmeldung ersetzt keine Notfallhilfe. Bei einem verletzten oder geschwächten Igel muss zusätzlich eine Igelstation kontaktiert werden.
Eine wissenschaftlich gesicherte Gesamtzahl aller im Kanton Thurgau lebenden Igel gibt es derzeit nicht. Der Thurgau verfügt jedoch über vergleichsweise aktuelle und aussagekräftige Untersuchungsdaten.
Im Sommer 2024 untersuchte das Projekt «Igel gesucht im Thurgau» die Verbreitung der Tiere mit Spurentunneln und Beobachtungsmeldungen. Freiwillige verteilten die Tunnel in ausgewählten Gärten und Grünflächen. Durchquerte ein Igel einen solchen Tunnel, hinterliess er seine Pfotenabdrücke auf einem Papierstreifen.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass Igel in den untersuchten Thurgauer Siedlungsgebieten noch weit verbreitet sind. Die geschätzte Dichte ist im Vergleich mit anderen untersuchten Regionen hoch.
Die Zahl von 45 Igeln pro Quadratkilometer darf jedoch nicht mit der gesamten Fläche des Kantons multipliziert werden. Die Untersuchung konzentrierte sich auf ausgewählte Siedlungsgebiete. Wälder, intensiv genutzte Landwirtschaftsflächen, Industriegebiete und andere Lebensräume besitzen sehr unterschiedliche Voraussetzungen.
Auch über die Entwicklung des Bestands lässt sich noch keine verlässliche Aussage treffen, weil vergleichbare ältere Daten fehlen. Die Untersuchung von 2024 bildet eine Ausgangsbasis, mit der spätere Wiederholungen verglichen werden können.
Die vollständigen Ergebnisse und der Schlussbericht sind bei Wilde Nachbarn Thurgau – Igel gesucht verfügbar.
Der Thurgau ist geprägt von Städten und Dörfern, Landwirtschaftsflächen, Obstgärten, Hecken, Waldrändern, Bachläufen sowie den Landschaften entlang von Bodensee und Untersee.
Igel leben heute hauptsächlich im Siedlungsraum. Geeignete Lebensräume finden sie insbesondere in:
Geeignete Siedlungsräume befinden sich beispielsweise in und um Frauenfeld, Kreuzlingen, Weinfelden, Romanshorn, Arbon, Amriswil, Münchwilen, Sirnach, Bischofszell und Diessenhofen.
Der Kanton besitzt viele Obstbau- und Landwirtschaftsflächen. Für Igel sind diese besonders wertvoll, wenn Hecken, Krautsäume, Asthaufen und andere Kleinstrukturen erhalten bleiben. Grosse, intensiv bewirtschaftete und strukturarme Flächen bieten hingegen wenig Nahrung und kaum geschützte Rückzugsorte.
Zu den häufigsten Gefahren gehören:
Besondere Vorsicht ist beim Mähen unter Hecken, Sträuchern und an Böschungen notwendig. Igel flüchten vor Gartengeräten häufig nicht, sondern rollen sich zusammen. Dadurch sind sie für die Bedienenden kaum sichtbar.
Mähroboter sollten ausschliesslich tagsüber eingesetzt werden. Vor dem Mähen mit Motorsensen oder Fadenmähern müssen unübersichtliche Flächen von Hand kontrolliert werden.
Igelschutz funktioniert über Grundstücks- und Gemeindegrenzen hinweg. Ein einzelner naturnaher Garten ist wertvoll. Noch hilfreicher ist ein ganzes Quartier mit durchlässigen Zäunen, einheimischen Pflanzen, sicheren Wasserstellen und miteinander verbundenen Grünflächen.
Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Unternehmen sowie Landwirtschafts-, Obstbau- und Gartenbaubetriebe können dazu beitragen, sichere Wanderwege und Rückzugsorte zu erhalten.
Bei neuen Überbauungen und Umgestaltungen sollten nicht nur einzelne Grünflächen, sondern auch ihre Verbindung mit benachbarten Lebensräumen berücksichtigt werden. Durchlässige Grundstücksgrenzen, unversiegelte Flächen und einheimische Bepflanzungen helfen neben dem Igel auch Amphibien, Insekten, Vögeln und weiteren einheimischen Tierarten.
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