Igel-Hilfe Appenzell

Protection des hérissons et biodiversité dans le canton d'Appenzell

L’Aide aux hérissons Suisse s’engage pour la protection des hérissons et la promotion de la biodiversité en Suisse. L’objectif est de diffuser des connaissances sur les habitats favorables aux hérissons et de sensibiliser les gens à la protection de ces animaux sauvages importants.

Sur cette page, vous trouverez des informations, des conseils et des astuces pour la protection des hérissons dans le canton d’Appenzell. Il s’agit notamment d’indications sur les jardins naturels, les habitats sûrs pour les hérissons ainsi que de recommandations pratiques sur la manière dont les particuliers, les communes et les entreprises de jardinage peuvent contribuer à la promotion de la biodiversité.

Les hérissons sont des éléments importants de notre faune locale. Cependant, la perte d’habitats naturels, l’entretien intensif des jardins et l’imperméabilisation croissante des surfaces les mettent sous pression. Même de petites modifications dans le jardin ou dans l’espace public peuvent contribuer à créer des habitats adaptés aux hérissons.

Igel gefunden – was ist jetzt zu tun?

Nicht jeder Igel benötigt menschliche Hilfe. Ein gesunder Igel ist vorwiegend in der Dämmerung und nachts unterwegs. Beobachten Sie einen Igel tagsüber, bedeutet dies nicht automatisch, dass er krank ist. Handlungsbedarf besteht insbesondere, wenn der Igel:

Kontaktieren Sie vor dem Transport möglichst eine Igelstation. Die Station kann beurteilen, ob der Igel aufgenommen werden muss und ob aktuell ein Pflegeplatz verfügbar ist.

Bis zur Übergabe können Sie den Igel mit Handschuhen in eine ausreichend hohe Kartonschachtel setzen. Legen Sie Zeitungspapier und ein Handtuch hinein und stellen Sie die Box an einen ruhigen Ort. Bieten Sie frisches Wasser in einer flachen Schale an. Geben Sie dem Igel niemals Kuhmilch.

Igelstationen und Anlaufstellen im Appenzellerland

Aufnahmekapazitäten und Erreichbarkeit können sich kurzfristig ändern. Bitte melden Sie jeden Igel telefonisch oder über das vorgesehene Kontaktformular an, bevor Sie ihn zu einer Station bringen.

Igelstation Heiden

Die Igelstation Heiden wurde 2023 eröffnet und verfügt über eine kantonale Bewilligung. Seit Januar 2026 wird sie als eigenständiger Verein geführt. Sie nimmt hilfsbedürftige Igel auf und bietet Beratung zu Igelfunden und zum Schutz der Tiere an.

Adresse:
Igelstation Heiden
Am Rosenberg 26
9410 Heiden AR

Telefon: 076 303 94 10
E-Mail: info@igelstation-heiden.ch
Webseite: www.igelstation-heiden.ch

Bitte melden Sie jeden Igel vor dem Transport telefonisch an. Die verfügbaren Pflegeplätze können je nach Jahreszeit und Auslastung begrenzt sein.

Igelpflegestation Walter Zoo, Gossau

Für Finderinnen und Finder aus dem westlichen Appenzellerland kann auch die nahe gelegene Igelpflegestation des Walter Zoos in Gossau eine wichtige Anlaufstelle sein. Die Station betreut nach eigenen Angaben rund 300 Igel pro Jahr.

Adresse:
Walter Zoo
Neuchlen 200
9200 Gossau SG

Igeltelefon: 076 573 65 21
Webseite: Igelpflegestation Walter Zoo

Bitte melden Sie jeden Igel vor dem Transport telefonisch an. Die verfügbaren Pflegeplätze können je nach Jahreszeit und Auslastung begrenzt sein.

Verein Igel spürhund

Der Verein Naturschutzspürhunde Schweiz baut den professionellen Einsatz speziell ausgebildeter Hunde im Natur- und Artenschutz auf. Ein Schwerpunkt ist das zuverlässige Auffinden von Igeln vor Bauarbeiten, Rodungen und anderen Eingriffen in ihre Lebensräume. Die Ausbildung und Prüfungen der Hunde orientieren sich an internationalen Standards.

Sarah Küpfer
079 661 93 90
sarah@igelspürhund.ch

Adresse:
Solothurnstrasse 92
3303 Jegenstorf

Webseite:
igelspürhund.ch

Wenn die Igelstation nicht erreichbar ist:

Tierärztlicher Notfalldienst Appenzell

Wenn keine Igelstation erreichbar und das Tier offensichtlich schwer verletzt ist, wenden Sie sich an eine Tierarztpraxis oder den regionalen tierärztlichen Notfalldienst.

Notfalltierarzt Appenzell: 071 787 18 19

Igel-Hilfe Schweiz
Telefon: 056 552 16 02
Montag bis Freitag, 10.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr
E-Mail: igelstation@igel-hilfe.ch

Pro Igel Helpline
Telefon: 0800 070 080
Täglich von 16.00–20.00 Uhr
Pro Igel – Igel in Not

TierRettungsDienst – 24-Stunden-Notruf
Telefon: 0800 211 222

Polizei
Bei einem schwer verletzten Wildtier auf einer Strasse, nach einer Kollision oder bei einer akuten Verkehrsgefährdung:

Polizeinotruf: 117

Bei kostenpflichtigen Notfallnummern können erhöhte Gesprächsgebühren anfallen.

Bei einem schwer verletzten Igel kann auch eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktiert werden. Fragen Sie vor der Anfahrt telefonisch nach, ob Igel beziehungsweise Wildtiere behandelt werden.

Stand: August 2026

Hinweis zu dieser regionalen Informationsseite

Diese Seite bündelt Informationen und Anlaufstellen zum Igelschutz im Kanton Appenzell. Sie stellt keine zusätzliche Igelstation und keine kantonale Behörde dar.

Die aufgeführten Igelstationen und Tierschutzorganisationen sind selbstständige beziehungsweise privat geführte Angebote. Zuständigkeiten, Erreichbarkeit und Aufnahmekapazitäten können sich kurzfristig ändern. Bitte nehmen Sie deshalb immer zuerst telefonisch Kontakt auf.

Kantonale Anlaufstellen

Das Veterinäramt ist insbesondere bei tierschutzrechtlichen Fragen, Meldungen über problematische Tierhaltungen oder Fragen zu bewilligungspflichtigen Pflegestellen die richtige kantonale Behörde.

Veterinäramt beider Appenzell

Das Veterinäramt in Herisau erfüllt seine Aufgaben sowohl für Appenzell Ausserrhoden als auch für Appenzell Innerrhoden. Es ist unter anderem für den Vollzug der Tierschutzgesetzgebung und für die Bewilligung beziehungsweise Kontrolle von Wildtierhaltungen und Igelstationen zuständig.

Für akute Hilfe bei einem gefundenen Igel sollte jedoch zuerst eine Igelstation oder eine Tierarztpraxis kontaktiert werden. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass für freilebende Wildtiere grundsätzlich die Jagd- beziehungsweise Naturschutzbehörden zuständig sind.

Kontaktdaten

Adresse:
Veterinäramt beider Appenzell
Obstmarkt 3
9102 Herisau

Telefon: 071 353 67 55
E-Mail: veterinaeramt@ar.ch
Webseite: Veterinäramt Appenzell Ausserrhoden

Natur und Wildtiere Appenzell Ausserrhoden

Bei allgemeinen Fragen zu freilebenden Wildtieren in Appenzell Ausserrhoden ist die Abteilung Natur und Wildtiere zuständig.

Kontaktdaten

Adresse:
Amt für Raum und Wald
Abteilung Natur und Wildtiere
Kasernenstrasse 17A
9102 Herisau

Telefon: 071 353 67 71
E-Mail: natur.wildtiere@ar.ch

Igelbeobachtungen im Appenzellerland

Beobachtungen können auf der Plattform Wilde Nachbarn eingetragen werden.

Solche Meldungen helfen dabei:

  • die Verbreitung der Igel zu dokumentieren
  • Lücken im Vorkommen zu erkennen
  • mögliche Gefahrenstellen zu lokalisieren
  • künftige Untersuchungsgebiete auszuwählen
  • Veränderungen über mehrere Jahre zu beobachten

Notieren Sie nach Möglichkeit:

  • Datum und Uhrzeit
  • den genauen Beobachtungsort
  • den Zustand des Igels
  • besondere Gefahren am Fundort
  • nach Möglichkeit ein Foto aus sicherer Entfernung

Eine Beobachtungsmeldung ersetzt keine Notfallhilfe. Bei einem verletzten oder geschwächten Igel muss zusätzlich eine Igelstation kontaktiert werden.

Wie viele Igel leben im Appenzellerland?

Für Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden gibt es derzeit keine verlässliche kantonsweite Bestandszählung. Eine konkrete Anzahl der dort lebenden Igel kann deshalb nicht seriös angegeben werden.

Igel leben verborgen, sind vorwiegend nachts aktiv und lassen sich nur mit erheblichem Aufwand systematisch erfassen. Sichtungsmeldungen zeigen zwar, wo Igel beobachtet wurden, erlauben aber keine direkte Berechnung der Population.

Untersuchungen aus anderen Schweizer Siedlungsgebieten zeigen, dass lokale Igelbestände deutlich zurückgehen können. So wurde für die Stadt Zürich innerhalb von 25 Jahren ein Rückgang von rund 40 Prozent festgestellt. Diese Zahl lässt sich nicht direkt auf das Appenzellerland übertragen, verdeutlicht aber, weshalb die Erhaltung geeigneter Lebensräume wichtig ist.

Wer einen Igel beobachtet, kann die Sichtung beim regionalen Citizen-Science-Projekt Wilde Nachbarn Appenzellerland melden. Solche Beobachtungen helfen dabei, die Verbreitung der Tiere langfristig besser zu dokumentieren.

Hinweis zur Zahl der Igel

Ich würde auf der Seite bewusst keine geschätzte absolute Igelzahl für Appenzell veröffentlichen. Dafür existiert keine belastbare kantonale Erhebung. Die transparente Aussage, dass der Bestand nicht bekannt ist, ist fachlich korrekter und glaubwürdiger als eine Hochrechnung.

Die wichtigsten Kontaktdaten wurden anhand der Webseiten des Veterinäramts beider Appenzell, der Igelstation Heiden, des Walter Zoos und des Igelzentrums Zürich geprüft.

Lebensraum der Igel in Appenzell

Die beiden Appenzeller Kantone sind von hügeligen Landschaften, Streusiedlungen, Landwirtschaftsflächen und vergleichsweise vielen Grünräumen geprägt. Trotzdem findet der Igel nicht automatisch überall einen geeigneten Lebensraum.

Besonders wertvoll sind miteinander verbundene Siedlungsräume mit:

  • einheimischen Hecken und Sträuchern
  • Ast-, Totholz- und Laubhaufen
  • Kompostplätzen und offenen Bodenstellen
  • extensiv gepflegten Wiesenrändern
  • naturnahen Gärten ohne Pestizide
  • Durchgängen zwischen benachbarten Grundstücken
  • sicheren Verstecken für den Tag und den Winterschlaf

Grossflächige, intensiv genutzte Wiesen und Weiden bieten Igeln dagegen oft wenig Deckung. Zäune, Mauern und stark befahrene Strassen können geeignete Lebensräume zusätzlich voneinander trennen.

Was Sie für Igel in Appenzell tun können

Bereits kleine Veränderungen im Garten oder auf dem Firmen- und Gemeindeareal können viel bewirken:

  • Lassen Sie Laub unter Hecken und Sträuchern liegen.
  • Legen Sie Ast-, Reisig- oder Totholzhaufen an.
  • Verwenden Sie keine Pestizide und kein giftiges Schneckenkorn.
  • Schaffen Sie in Zäunen Durchgänge von ungefähr 13 × 13 Zentimetern.
  • Decken Sie Lichtschächte, Kellertreppen, Pools und andere Fallen ab.
  • Kontrollieren Sie hohes Gras und Laubhaufen vor dem Mähen.
  • Setzen Sie Mähroboter nur am Tag und unter Aufsicht ein.
  • Lassen Sie Bereiche mit Wildpflanzen und höherem Gras stehen.
  • Stellen Sie bei Trockenheit eine flache Schale mit frischem Wasser bereit.
  • Verzichten Sie auf Milch: Igel vertragen keine Kuhmilch.

Davon profitieren nicht nur Igel, sondern auch Insekten, Amphibien, Vögel und viele weitere einheimische Tierarten.

Gemeinsam Lebensräume im Appenzellerland schützen

Igelschutz funktioniert über Grundstücks- und Gemeindegrenzen hinweg. Ein einzelner naturnaher Garten ist wertvoll. Noch hilfreicher ist ein ganzes Quartier mit durchlässigen Zäunen, einheimischen Pflanzen, sicheren Wasserstellen und miteinander verbundenen Grünflächen.

Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Unternehmen sowie Landwirtschafts-, Gartenbau- und Immobilienbetriebe können dazu beitragen, sichere Wanderwege und Rückzugsorte zu erhalten.

Bei neuen Überbauungen und Umgestaltungen sollten nicht nur einzelne Grünflächen, sondern auch ihre Verbindung mit benachbarten Lebensräumen berücksichtigt werden. Durchlässige Grundstücksgrenzen, unversiegelte Flächen und einheimische Bepflanzungen helfen neben dem Igel auch Amphibien, Insekten, Vögeln und weiteren einheimischen Tierarten.

Nous sommes également à votre disposition par téléphone pour vous aider et vous conseiller.

Que vous recherchiez notre magazine sur les hérissons, plein de conseils utiles, des informations sur les conférences sur les hérissons ou du matériel pour les projets scolaires, nous mettons tout gratuitement à votre disposition pour promouvoir le bien-être des hérissons.

Connaissances d'experts sur les soins
et le traitement des hérissons

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Wildtierpflegerin der Igel-Hilfe Schweiz hält einen Igel im Arm

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