L’Aide aux hérissons Suisse s’engage pour la protection des hérissons et la promotion de la biodiversité en Suisse. L’objectif est de diffuser des connaissances sur les habitats favorables aux hérissons et de sensibiliser les gens à la protection de ces animaux sauvages importants.
Sur cette page, vous trouverez des informations, des conseils et des astuces pour la protection des hérissons dans le canton d’Appenzell. Il s’agit notamment d’indications sur les jardins naturels, les habitats sûrs pour les hérissons ainsi que de recommandations pratiques sur la manière dont les particuliers, les communes et les entreprises de jardinage peuvent contribuer à la promotion de la biodiversité.
Les hérissons sont des éléments importants de notre faune locale. Cependant, la perte d’habitats naturels, l’entretien intensif des jardins et l’imperméabilisation croissante des surfaces les mettent sous pression. Même de petites modifications dans le jardin ou dans l’espace public peuvent contribuer à créer des habitats adaptés aux hérissons.
Nicht jeder Igel benötigt menschliche Hilfe. Ein gesunder Igel ist vorwiegend in der Dämmerung und nachts unterwegs. Beobachten Sie einen Igel tagsüber, bedeutet dies nicht automatisch, dass er krank ist. Handlungsbedarf besteht insbesondere, wenn der Igel:
Bis zur Übergabe können Sie den Igel mit Handschuhen in eine ausreichend hohe Kartonschachtel setzen. Legen Sie Zeitungspapier und ein Handtuch hinein und stellen Sie die Box an einen ruhigen Ort. Bieten Sie frisches Wasser in einer flachen Schale an. Geben Sie dem Igel niemals Kuhmilch.
Aufnahmekapazitäten und Erreichbarkeit können sich kurzfristig ändern. Bitte melden Sie jeden Igel telefonisch oder über das vorgesehene Kontaktformular an, bevor Sie ihn zu einer Station bringen.
Die Igelstation Heiden wurde 2023 eröffnet und verfügt über eine kantonale Bewilligung. Seit Januar 2026 wird sie als eigenständiger Verein geführt. Sie nimmt hilfsbedürftige Igel auf und bietet Beratung zu Igelfunden und zum Schutz der Tiere an.
Adresse:
Igelstation Heiden
Am Rosenberg 26
9410 Heiden AR
Telefon: 076 303 94 10
E-Mail: info@igelstation-heiden.ch
Webseite: www.igelstation-heiden.ch
Bitte melden Sie jeden Igel vor dem Transport telefonisch an. Die verfügbaren Pflegeplätze können je nach Jahreszeit und Auslastung begrenzt sein.
Für Finderinnen und Finder aus dem westlichen Appenzellerland kann auch die nahe gelegene Igelpflegestation des Walter Zoos in Gossau eine wichtige Anlaufstelle sein. Die Station betreut nach eigenen Angaben rund 300 Igel pro Jahr.
Adresse:
Walter Zoo
Neuchlen 200
9200 Gossau SG
Igeltelefon: 076 573 65 21
Webseite: Igelpflegestation Walter Zoo
Bitte melden Sie jeden Igel vor dem Transport telefonisch an. Die verfügbaren Pflegeplätze können je nach Jahreszeit und Auslastung begrenzt sein.
Der Verein Naturschutzspürhunde Schweiz baut den professionellen Einsatz speziell ausgebildeter Hunde im Natur- und Artenschutz auf. Ein Schwerpunkt ist das zuverlässige Auffinden von Igeln vor Bauarbeiten, Rodungen und anderen Eingriffen in ihre Lebensräume. Die Ausbildung und Prüfungen der Hunde orientieren sich an internationalen Standards.

Sarah Küpfer
079 661 93 90
sarah@igelspürhund.ch
Adresse:
Solothurnstrasse 92
3303 Jegenstorf
Webseite:
igelspürhund.ch
Wenn keine Igelstation erreichbar und das Tier offensichtlich schwer verletzt ist, wenden Sie sich an eine Tierarztpraxis oder den regionalen tierärztlichen Notfalldienst.
Notfalltierarzt Appenzell: 071 787 18 19
Igel-Hilfe Schweiz
Telefon: 056 552 16 02
Montag bis Freitag, 10.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr
E-Mail: igelstation@igel-hilfe.ch
Pro Igel Helpline
Telefon: 0800 070 080
Täglich von 16.00–20.00 Uhr
Pro Igel – Igel in Not
TierRettungsDienst – 24-Stunden-Notruf
Telefon: 0800 211 222
Polizei
Bei einem schwer verletzten Wildtier auf einer Strasse, nach einer Kollision oder bei einer akuten Verkehrsgefährdung:
Polizeinotruf: 117
Bei kostenpflichtigen Notfallnummern können erhöhte Gesprächsgebühren anfallen.
Bei einem schwer verletzten Igel kann auch eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktiert werden. Fragen Sie vor der Anfahrt telefonisch nach, ob Igel beziehungsweise Wildtiere behandelt werden.
Diese Seite bündelt Informationen und Anlaufstellen zum Igelschutz im Kanton Appenzell. Sie stellt keine zusätzliche Igelstation und keine kantonale Behörde dar.
Die aufgeführten Igelstationen und Tierschutzorganisationen sind selbstständige beziehungsweise privat geführte Angebote. Zuständigkeiten, Erreichbarkeit und Aufnahmekapazitäten können sich kurzfristig ändern. Bitte nehmen Sie deshalb immer zuerst telefonisch Kontakt auf.
Das Veterinäramt ist insbesondere bei tierschutzrechtlichen Fragen, Meldungen über problematische Tierhaltungen oder Fragen zu bewilligungspflichtigen Pflegestellen die richtige kantonale Behörde.
Das Veterinäramt in Herisau erfüllt seine Aufgaben sowohl für Appenzell Ausserrhoden als auch für Appenzell Innerrhoden. Es ist unter anderem für den Vollzug der Tierschutzgesetzgebung und für die Bewilligung beziehungsweise Kontrolle von Wildtierhaltungen und Igelstationen zuständig.
Für akute Hilfe bei einem gefundenen Igel sollte jedoch zuerst eine Igelstation oder eine Tierarztpraxis kontaktiert werden. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass für freilebende Wildtiere grundsätzlich die Jagd- beziehungsweise Naturschutzbehörden zuständig sind.
Adresse:
Veterinäramt beider Appenzell
Obstmarkt 3
9102 Herisau
Telefon: 071 353 67 55
E-Mail: veterinaeramt@ar.ch
Webseite: Veterinäramt Appenzell Ausserrhoden
Bei allgemeinen Fragen zu freilebenden Wildtieren in Appenzell Ausserrhoden ist die Abteilung Natur und Wildtiere zuständig.
Adresse:
Amt für Raum und Wald
Abteilung Natur und Wildtiere
Kasernenstrasse 17A
9102 Herisau
Telefon: 071 353 67 71
E-Mail: natur.wildtiere@ar.ch
Beobachtungen können auf der Plattform Wilde Nachbarn eingetragen werden.
Solche Meldungen helfen dabei:
Notieren Sie nach Möglichkeit:
Eine Beobachtungsmeldung ersetzt keine Notfallhilfe. Bei einem verletzten oder geschwächten Igel muss zusätzlich eine Igelstation kontaktiert werden.
Für Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden gibt es derzeit keine verlässliche kantonsweite Bestandszählung. Eine konkrete Anzahl der dort lebenden Igel kann deshalb nicht seriös angegeben werden.
Igel leben verborgen, sind vorwiegend nachts aktiv und lassen sich nur mit erheblichem Aufwand systematisch erfassen. Sichtungsmeldungen zeigen zwar, wo Igel beobachtet wurden, erlauben aber keine direkte Berechnung der Population.
Untersuchungen aus anderen Schweizer Siedlungsgebieten zeigen, dass lokale Igelbestände deutlich zurückgehen können. So wurde für die Stadt Zürich innerhalb von 25 Jahren ein Rückgang von rund 40 Prozent festgestellt. Diese Zahl lässt sich nicht direkt auf das Appenzellerland übertragen, verdeutlicht aber, weshalb die Erhaltung geeigneter Lebensräume wichtig ist.
Wer einen Igel beobachtet, kann die Sichtung beim regionalen Citizen-Science-Projekt Wilde Nachbarn Appenzellerland melden. Solche Beobachtungen helfen dabei, die Verbreitung der Tiere langfristig besser zu dokumentieren.
Ich würde auf der Seite bewusst keine geschätzte absolute Igelzahl für Appenzell veröffentlichen. Dafür existiert keine belastbare kantonale Erhebung. Die transparente Aussage, dass der Bestand nicht bekannt ist, ist fachlich korrekter und glaubwürdiger als eine Hochrechnung.
Die wichtigsten Kontaktdaten wurden anhand der Webseiten des Veterinäramts beider Appenzell, der Igelstation Heiden, des Walter Zoos und des Igelzentrums Zürich geprüft.
Die beiden Appenzeller Kantone sind von hügeligen Landschaften, Streusiedlungen, Landwirtschaftsflächen und vergleichsweise vielen Grünräumen geprägt. Trotzdem findet der Igel nicht automatisch überall einen geeigneten Lebensraum.
Besonders wertvoll sind miteinander verbundene Siedlungsräume mit:
Grossflächige, intensiv genutzte Wiesen und Weiden bieten Igeln dagegen oft wenig Deckung. Zäune, Mauern und stark befahrene Strassen können geeignete Lebensräume zusätzlich voneinander trennen.
Bereits kleine Veränderungen im Garten oder auf dem Firmen- und Gemeindeareal können viel bewirken:
Davon profitieren nicht nur Igel, sondern auch Insekten, Amphibien, Vögel und viele weitere einheimische Tierarten.
Igelschutz funktioniert über Grundstücks- und Gemeindegrenzen hinweg. Ein einzelner naturnaher Garten ist wertvoll. Noch hilfreicher ist ein ganzes Quartier mit durchlässigen Zäunen, einheimischen Pflanzen, sicheren Wasserstellen und miteinander verbundenen Grünflächen.
Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Unternehmen sowie Landwirtschafts-, Gartenbau- und Immobilienbetriebe können dazu beitragen, sichere Wanderwege und Rückzugsorte zu erhalten.
Bei neuen Überbauungen und Umgestaltungen sollten nicht nur einzelne Grünflächen, sondern auch ihre Verbindung mit benachbarten Lebensräumen berücksichtigt werden. Durchlässige Grundstücksgrenzen, unversiegelte Flächen und einheimische Bepflanzungen helfen neben dem Igel auch Amphibien, Insekten, Vögeln und weiteren einheimischen Tierarten.
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L’Aide aux Hérissons Suisse propose des cours gratuits sur les hérissons pour les assistants* des cabinets vétérinaires dans toute la Suisse. Ces cours sont spécialement conçus pour les assistants* de cabinets vétérinaires qui souhaitent se familiariser avec les spécificités des soins aux hérissons et acquérir des connaissances professionnelles en matière de suivi médical et de soins aux hérissons. Dans les cabinets vétérinaires, les hérissons nécessitent une attention particulière et des soins spécialisés qui diffèrent des autres animaux sauvages – c’est précisément là qu’interviennent nos cours sur les hérissons pour les assistants* vétérinaires.
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